Rezensionen

Rezension: Geborgen – In unendlicher Weite von Veroncia Rossi

Bewertung: ★ ★ ★ ★ ★

Geborgen – In unendlicher Weite von Veronica Rossi aus dem Jahr 2015 ist der dritte und letzte Teil der Perry & Aria Saga. Die Buchreihe ist eine romantische Dystopie, der Dystopie Anteil wird allerdings in gewisser Weise über die Bücher hinweg ‚geringer‘. Die Welt ist natürlich immer noch kurz davor ausgelöscht zu werden, doch es wird nicht mehr so stark thematisiert wie zu Beginn, da sie nun versuchen die sogenannte Blaue Stille zu erreichen, welche noch unberührt von der Katastrophe ist.

Der Dritte Teil beginnt nach der Befreiung eines Teils der Siedler aus Reverie (der Biosphäre aus welcher Aria stammt). Als Aria nach einigen Tagen Bewusstlosigkeit wach wird muss sie feststellen, dass sie noch immer Probleme mit ihrem Arm hat, welcher auf der Rettungsaktion in Reverie angeschossen wurde. Doch das ist nicht ihr größtes Problem. Roar hat es nicht geschafft Cinder von den Hörnern zurückzuholen und zu allem Überfluss stehen Perry und er noch immer auf Kriegsfuß. Roar kann nicht verstehen, wie Perry so ruhig bleiben kann, obwohl Sable seine Schwester Liv getötet hat. Während Perry nicht verstehen kann, dass Roar nicht einsieht, dass sich Perry jetzt auf die Rettung von Cinder und der Tiden kümmern muss. 

Die Stimmung zwischen ihnen ist explosiv. Doch trotz allem müssen sie sich zusammenreißen, um ihr Überleben sichern zu können. Perry stellt ein Team zusammen, um Cinder aus Sables und Konsul Hess Gewalt zu befreien. Außerdem haben sie vor weitere Hovercrafts zu übernehmen, um alle Siedler und Tiden zur Blauen Stille zu bringen. Trotz der anfänglichen Probleme läuft der Plan zunächst gut, bis Soren außer Kontrolle gerät und auf einige Wachen schießt, welche prompt ebenfalls das Feuer eröffnen. Zwei ihrer Gruppe werden verletzt und müssen zurück zu den Tiden zurück, um sich verarzten zu lassen. Nun sind Perry, Aria, Roar und Soren auf sich allein gestellt, um den Rest des Plans durchzuführen. Sie verkleiden sich als Wachen und dringen in den Stützpunkt von Sable und Hess ein. Zunächst läuft auch dies gut, bis Roar unüberlegt losstürmt, um Sable zu töten. Leider war dies eine riesen Fehler, die vier werden gefangen genommen. Perry wird von den anderen getrennt, um als Druckmittel für Cinder herzuhalten. Er wird aufs übelste gefoltert, bis Cinder schließlich einwilligte ihnen zu helfen die Blaue Stille zu erreichen. Während Sable mit Perry beschäftigt ist, findet Aria heraus das ihr Vater noch am Leben und Sables rechte Hand ist. Sie weiß nicht wie sie mit dieser neuen Erkenntnis umgehen soll, sie würde ihn eigentlich gerne besser kennenlernen. Fragen über ihre Mutter und ihre Beziehung loswerden … doch gleichzeitig kann sie ihn auch nicht ertragen. Die Tatsache, dass er Sable unterstützt macht das Ganze noch schlimmer.

Nach einer Weile schaffen Aria und Soren bei Konsul Hess Zweifel zu streuen. Hess und die Siedler haben Angst vor Sable und vertrauen ihm nicht, sodass Hess schließlich einen Stromausfall verursacht in dem Aria und der Rest entkommen können. Auf den letzten Metern bricht allerdings ein Kampf zwischen Siedlern und Hörnern aus, in dem auch Sorens Vater Konsul Hess getötet wird. Perry und die anderen schaffen es während des Aufstandes zu den Tiden zurückzugelangen. Dort angekommen folgt allerdings schon die nächste Ernüchterung. Aria dachte ihre Siedlerfreunde hätten sich mittlerweile mit den Tiden arrangiert … doch keiner von ihnen hat auch nur einen Schritt aus der Siedlerhöhle gesetzt. Die Enttäuschung ist groß. Wie sollen die Siedler und Tiden je miteinander auskommen, wenn sie nicht ihre Angst voreinander überwinden? 

Wie Perry erwartet hat bekommen sie am nächsten Tag Besuch von Sable. Er bietet ihm ein Geschäft an, wenn Perry Cinder überzeugt zu helfen, dann nimmt Sable die restlichen Siedler und Tiden mit in die Blaue Stille. Perry stimmt der Abmachung zu und nur wenig später machen sie sich alle auf den Weg. Perry und Cinder werden allein in eins der Hovercrafts gesteckt, welches sehr nahe an die Ätherwand fliegt, sodass Cinder eine Lücke erzeugen kann, durch die alle hindurch fliegen können.Doch auch dieses Mal war Sable nicht zu trauen, er sorgt dafür das Perrys Hovercraft abstürzt, sodass Sable allein über alle Überlebenden regieren kann. Doch Aria, Roar und Soren machen ihm dies nicht so leicht wie er es gerne hätte … auch Arias Vater nimmt eine entscheidende Rolle ein. 
Wenn ihr wissen wollt wie es ausgeht, solltet ihr das Buch lesen. Es gibt noch einiges zu erfahren!

Auch der dritte Teil der Saga hat mich nicht enttäuscht, ganz im Gegenteil! Es sind so viele Dinge Schlag auf Schlag passiert, sodass die Spannung immer weiter stieg. Es war schwer das Buch aus der Hand zu legen, da man unbedingt wissen wollte was als nächstes passiert und wie es schlussendlich ausgeht. Ein besonderes Highlight für mich war, dass Arias Vater auftauchte, ich hatte nicht damit gerechnet, dass er tatsächlich noch am Leben ist und dann noch auf der feindlichen Spielseite sich befinden würde. Wie auch bei den anderen Teilen musste ich an unheimlich vielen Stellen lächeln oder gar lachen, die Autorin schafft es einen vollkommen mitzureißen. Wer meine anderen Reviews zu der Buchreihe gelesen hat, weiß, dass ich vor allem die Charaktere in dieser Buchreihe liebe und sie wachsen einem mit jedem Buch noch ein bisschen mehr ans Herz. Anders kann man es gar nicht beschreiben. Was mir außerdem an den Büchern sehr viel Spaß gemacht hat war, dass Roar immer wieder unterhaltsame Geschichten aus der Kindheit von Perry, Liv und sich zum Besten gegeben hat. Es macht die Figuren noch greifbarer und symphytischer. Bis zu Letzt bin ich ein riesen Fan von Perrys und Arias Beziehung geblieben, ich wünschte es würde in mehr Büchern so eine natürliche, harmonische Beziehung zwischen den Protagonisten geben. 

Meiner Meinung nach ein perfektes, würdiges Ende für eine so tolle Buchreihe! Ich mochte wirklich alles an diesen Büchern, die Story war großartig, die Charaktere waren schön gestaltet und wuchsen einem mit ihrer symphytischen Art sofort ans Herz. Es gab keine zähen Phasen, die unangenehm zu lesen waren, es wurde immer mit neuen Ereignissen für Spannung gesorgt. Ich wünschte wirklich die Autorin hätte noch mehr Reihen geschrieben, da ich von ihr wirklich gern noch mehr lesen würde! Für mich ist die Gebannt-Reihe eine riesengroße Empfehlung, ich kann es wirklich jeden nur wärmsten ans Herz legen. Vor allem das Ende war einfach nochmal so unendlich süß, es war einfach der perfekte Abschluss! Ich würde die Bücher am liebsten gleich nochmal lesen, so sehr liebe ich die Reihe!

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