Rezensionen

Rezension: The Story of a Love Song* von Vi Keeland & Penelope Ward

Bewertung: 3 von 5.

Vor vielen Jahren waren Luca und Griffin Brieffreunde, doch durch ein schreckliches Erlebnis in Lucas Leben hat sie den Kontakt abbrechen lassen. Als sie nach Jahren einen erneuten Brief von Griffin erhält, der ganz und gar nicht nett ist, entscheidet sie sich ihm zu antworten und ihr Verschwinden zu erklären. Darauf blüht ihre Freundschaft aufs Neue auf … allerdings bleibt es nicht lange dabei. Schon in ihrer Jugend hatten die beiden mehr als freundschaftliche Gefühle füreinander, die nun stärker sind denn je. Trotz ihrer Ängste ist Luca gewillt, ihre Beziehung auf eine neue Stufe zu heben, doch Griffin hält sie auf Abstand …

Character (4/10)

Puh Leute, was soll ich sagen? Ich bin für solche Bücher nicht gemacht. Ihr wisst gar nicht, was ich für einen Hass hatte als Griffin angefangen hat über Frauen zu sprechen. Ich finde es einfach jedes Mal wieder erschreckend, was in Büchern/Medien für Frauenbilder vermittelt werden. Es kann doch nicht sein, dass sich der Protagonist darüber auslässt, wie minderwertig und leicht zuhaben Frauen sind, wenn sie zwanglosem Sex zustimmen, während es über ihn nichts aussagt, obwohl er genauso mit ihnen geschlafen hat? Muss die Protagonistin als „gute Frau“ dargestellt werden, indem andere Frauen in ein schlechtes Licht gerückt werden? Meiner Meinung nicht. Ich würde mir wirklich wünschen, dass sowas endlich mal aus Büchern etc. verschwindet. Vor allem verstehe ich nicht wie sowas immer Frauen über andere Frauen schreiben können. Naja, ich höre besser mal mit meiner Tirade dazu auf. Ansonsten hatte Griffin auch ganz cute Seiten und mir hat gut gefallen, dass Luca mit etwas zu kämpfen hat, was ich so noch in keinem Buch gelesen habe. Mir hilft das immer solche Dinge ein bisschen besser zu verstehen. Ganz wird das von außen sicher nie möglich sein. Ach, und ich mochte Lucas Therapeuten sehr gerne!

Atmosphere (5/10)

Die Geschichte war für mich jetzt nicht besonders atmosphärisch. Ich denke, das war aber auch nicht das Ziel.

Writing Style (6/10)

Der Schreibstil war auch in Ordnung. Am Anfang fand ich es sogar ganz unterhaltsam, bis dann nach und nach mehr von Griffins Ansichten durchkamen.

Plot (5/10)

Wie bereits gesagt fand ich gut, dass man mal in eine andere Problematik einen Einblick bekommen hat. Allerdings war das auch so das Einzige, was ich an der Handlung mochte. Ansonsten war es ein ständiges hin und her zwischen den beiden.

Intrigue (4/10)

Zu Beginn fand ich es noch ganz unterhaltsam und dadurch auch fesselnd, aber wie bereits erwähnt ist das leider dann auch schnell abgeflacht.

Logic (5/10)

Die Geschichte hatte keine plot holes oder Ähnliches, allerdings fand ich es ein bisschen zu viel Unnötiges hin und her zwischen den beiden und das Frauenbild, was darin multipliziert wurde, mochte ich auch gar nicht.

Enjoyment (4/10)

Es gab einige sehr süße Stellen zwischen den beider, bedauerlicherweise gab es aber auch einiges, was mich sehr gestört hat, weswegen ich alles in allem traurigerweise nicht so viel Freude an dem Buch hatte, wie ich mir gewünscht hätte.

Fazit (4,7/10)

Persönlich nicht mein cup of tea. Wenn man weiß, dass man meine Ansichten zu solchen Themen teilt, dann würde ich eher ein anderes Buch empfehlen. Wenn man da ein anderes Empfinden hat und auf Rock-Star-Geschichten steht, dann kann man es sich sicher mal anschauen. Die Grundidee des Buchs war auf jeden Fall süß und es gab wie bereits erwähnt auch einige lesenswerte, schöne Szenen.


Produktdetails:
  • Seitenanzahl: 384
  • Erscheinungsdatum: 26.03.2021
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN: 978-3-7363-1444-3
  • Verlag: LYX
  • Autor:in: Vi Keeland & Penelope Ward
  • Originaltitel: Dirty Letters
  • Übersetzer:in: Anika Klüver

* Dieses Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.


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